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Das Leben IST.

Alles lebt
Nichts ist so stark wie der Impuls zu leben

Die erste surreale Woche ist heute rum. Vor einer Woche war der dreizehnteste Freitag, der dreizehnte, den es je gab (wie ich neulich irgendwo treffenderweise gelesen habe).

 

Vieles steht seitdem Kopf, vor allen Dingen wir selbst. Ich merke es immer wieder, wie mein Ego anfängt zu galoppieren. Dann will ich immer Recht haben, alle Anderen sind doch eh' Ignoranten, und niemandem geht es gerade so schlecht wie mir...

 

Es ist wirklich eine Aufgabe und Herausforderung, gerade jetzt immer wieder in der reinen Wahrnehmung zu bleiben (bzw. dahin zurück zu kehren). Atmen. Fühlen. "Wie geht es mir jetzt, in diesem Augenblick?" Ich bleibe am Ball. Denke viel an meine Oma Mimi, die immer gesagt hat: "Wird schon, Mäuserle." Diese simplen Worte begleiten mich schon ein Leben lang. Sie wusste aus Erfahrung, dass alles irgendwie schon wieder werden wird. Hatte zwei Kriege und unsägliche Entbehrungen, Gewalt, Krankheit und Schmerz erlebt, aber auch jede Menge Wunderbares, Lebendiges und Großes.

 

Leben eben.

 

Es passiert. Es IST. Eine Pflanze bahnt sich ihren Weg durch den Asphalt. Sie bricht nicht in Panik aus, sondern sucht sich ihren Weg zum Licht, an die Oberfläche, ans Leben.

 

Was es heute braucht? Leben.

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