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Nichts ist mehr wie früher – und das ist auch gut so!

Welle der Zuversicht
Die perfekte Welle erfasst uns in jedem Augenblick: Leben IST.

Immer wieder lese ich den Satz: „Es wird nie wieder so sein wie früher.“ Gemeint ist damit das Leben „vor Corona“, und die Aussage lädt förmlich dazu ein, die Ohren hängen zu lassen und ganz, ganz unglücklich zu sein.

 

Wenn ich jedoch etwas genauer lese, steht doch dort nur das, was schon immer eine universelle Gesetzmäßigkeit gewesen ist: alles verändert sich. Stetig. Und in jeder Nanosekunde. Wir verändern uns permanent, und NATÜRLICH wird nie wieder etwas so sein wie früher – weil wir weiterleben, uns verändern, entwickeln, weiterfließen, mit jedem Atemzug.

 

So gesehen: es ist doch ganz wundervoll, dass es nie wieder so wie früher sein wird! Denn das bedeutet: wir leben. Ich freue mich gerade so sehr über diesen Gedankengang. Diese Sicht auf mein Leben, unser aller Leben macht mich frei und weit, und ich freue mich auf alle Veränderungen, die noch kommen werden.

 

 

Wie aber gehe ich mit dieser schleichenden, nahezu unmerklichen Energiewelle um, die mich immer wieder erfasst und erstarren lässt? Dieses diffuse Gefühl, das immer dann entsteht, wenn ich mich von Ängsten fluten lasse und mir die schlimmsten Horrorszenarien vorstelle? Nun, Ihr ahnt es schon… Sobald es mir bewußt wird, wende ich immer und immer wieder die Technik an, die Matthias Roth (Werbung aus Überzeugung!) empfohlen hat: ich stelle mir die Frage „wie geht es mir jetzt, in diesem Augenblick?“ und dann lautet die Antwort in den aller, allermeisten Fällen: „Gut“.

 

 

Und wenn gar nichts mehr geht, denke ich an meine Oma Mimi. Sie würde gerade in dieser hysterischen Zeit vermutlich häufiger sagen: „Wird schon, Mäuserle!“. Was für eine weise Frau.

 

(C) Copyright Johanna Wienzek

 

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